Abgasskandal: Volkswagen hat nicht verstanden

Seit genau fünf Monaten befindet sich der Automobilkonzern VW in der grössten Krise seiner Geschichte. Doch Volkswagen hat den Ernst der Lage im «Abgasskandal» bisher nicht erkannt. Das Unternehmen leistet sich einen Patzer nach dem anderen. Jüngster Beleg für das unsensible Auftreten ist ein Facebook-Video, das einen «Shitstorm» provoziert. Will VW aus der Krise finden, muss der Konzern endlich lernen, seine Situation realistisch einzuschätzen und in der Krisenkommunikation adäquat zu agieren.  Continue reading
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Unfall des FDP-Chefs: Die Angst vor der negativen Schlagzeile

Ein Autounfall zum unglücklichsten Zeitpunkt mitten im Wahlkampf belastet seit Freitag FDP-Präsident Philipp Müller. Kritisch nach aussen ist nicht primär der Unfall an sich, sondern der Umgang des Betroffenen damit. Er zeigt typisch die menschlichen Reflexe, die in Krisensituationen angesichts der psychischen Belastung oft in ein ähnliches Muster führen. Eine Analyse, wie die Angst vor der negativen Schlagzeile ein optimiertes Verhalten in der Krise verhindert. Continue reading

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NZZ-Redaktor im «Shitstorm»

Einmal mehr stellt sich die Frage: Kann man «privat» twittern? Einmal mehr lautet die Antwort: Nein. Selbst wer glaubt, als Privatperson aufzutreten, setzt im Zweifelsfall die Reputation seines Arbeitgebers aufs Spiel. Dies zeigt das aktuelle Beispiel eines Redaktors der «NZZ am Sonntag». Continue reading

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Kasachstan-Affäre: Füürio auf der Spitze des Eisbergs

Ergänzt: 14. August 2015 | 13:45 Uhr

Die Fachwelt scheint zu staunen, weshalb die «Kasachstan-Affäre» nach Monaten immer noch ihre Kreise zieht. Das hat einen hausgemachten Grund: Die Akteure eines diskreten Geschäfts – Politiker, Lobbyisten und Medien – sind in höchster Aufregung. Doch statt am Brandherd zu löschen, trampeln sie kommunikativ dermassen wirr im Feuer herum, dass ein Flächenbrand droht. Es ginge auch anders. Continue reading

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Als designierte höchste Schweizerin im Kreuzfeuer

Die freisinnige Politikerin Christa Markwalder gerät von einem Tag auf den anderen ins mediale Kreuzfeuer. Ihre Glaubwürdigkeit erleidet mit Blick auf das Amt als Nationalratspräsidentin einen argen Dämpfer. Doch wie kommuniziert sie in dieser Situation? Eine Analyse zu einer Affäre, die noch weitere Kreise ziehen dürfte. Continue reading

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Germanwings-Absturz: Lufthansa übernimmt die Hoheit über die Krisenkommunikation

Es klingt grotesk: Nach der Tragödie um eine abgestürzte Germanwings-Maschine hat die Lufthansa gute Chancen, ihre Reputation zu stärken. Noch ist die Krise nicht ausgestanden. Doch aus Sicht der Krisenkommunikation hat Lufthansa in den ersten Tagen nach dem Ereignis ausgezeichnet reagiert. Andere Unternehmen können von der Deutschen Fluggesellschaft lernen. Continue reading

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Ahoi im neuen Medienzeitalter, Wirtschaftskapitän!

Die kommunikative Strategie des NZZ-Verwaltungsrats zur Absetzung von Chefredaktor Markus Spillmann steuerte von Beginn weg auf einen Schiffbruch zu. Sie vertraut auf Prinzipien der «alten Schule», die im digitalen Zeitalter einem Sturm nicht standhalten. NZZ-Präsident Etienne Jornod ist ein typisches Beispiel für Wirtschaftskapitäne, die nicht mehr auf der Höhe der Zeit agieren. Continue reading

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NZZ-Verwaltungsrat: Nicht-Kommunikation und ihre Folgen

Was spielt sich derzeit rund um die renommierte «Neue Zürcher Zeitung» ab? Innert weniger Tage ist es dem Verwaltungsrat der NZZ gelungen, die einstige Institution in eine veritable Vertrauenskrise zu stürzen. Die Verantwortlichen lassen ihre Mitarbeitenden, Aktionäre, Werber, Leserschaft und Öffentlichkeit über die Hintergründe im Ungewissen – mit einschneidenden Folgen für die Glaubwürdigkeit der ganzen Institution. Continue reading

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Der grosse Überlegungsfehler von Bundesrat Schneider-Ammann

Bundesrat Johann Schneider-Ammann gerät wegen der «Steueroptimierung» der Ammann-Gruppe wiederholt in die Schlagzeilen. Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein. Denn die Kommunikationsstrategie des Schweizer Wirtschaftsministers weist einen fundamentalen Überlegungsfehler auf. Continue reading

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Fall Geri Müller: Vom medialen Drang zur Skandalisierung

Die Entwicklungen im «Fall Geri Müller» sind kein Zufall. Sie sind vielmehr ein Spiegel für den desolaten Zustand der Medien. Es gibt gute Gründe, weshalb die Schweizer Medienhäuser ihre Arbeit selbstkritischer reflektieren sollten. Die Leserschaft hätte mehr Ausgewogenheit, Transparenz und somit ein Gesamtbild von Stories verdient. Sonst droht dem Journalismus ein weiterer Verlust an Ansehen und Glaubwürdigkeit. Continue reading

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